1,2 Prozent mehr Treibhausgase 2013

Gegenüber 2012 ist der Treibhausgasausstoß 2013 um 1,2 Prozent angestiegen.

Dies ist das Ergebnis der Berechnungen des Umweltbundesambtes (UBA). Konkret bedeutet das: Rund 951 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente wurden im vergangenen Jahr freigesetzt. Im Vergleich zu 2012 ist das ein Anstieg von rund 12 Millionen Tonnen.

Zurückzuführen ist der erhöhte Treibhausgasausstoß vor allem dadurch, dass für die Stromerzeugung verstärkt Steinkohle verwendet wurde. Aufgrund der Witterung seien überhaupt mehr Öl und Gas nötig gewesen. Ein weiterer Faktor: der höhere Export von Strom.

Das Klimaschutzziel der Bundesregierung sieht vor, dass die Treibhausgasemissionen im Jahr 2020 im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent gesunken sein sollen. Aktuell liegt die Emissionsreduzierung im Vergleich zu 1990 bei rund 24 Prozent. Möglicherweise wird das Ziel für 2020 auf 2030 aufgeschoben.

Um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren, sollen erneuerbare Energien weiter ausgebaut werden. Zudem kommt der Gebäudesanierung eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Emissionen zu.

 

32. Internationale Baumwoll-Tagung vom 19.-21. März in Bremen

Unter dem Motto „Cotton for People – Needs and Solutions“ steht die diesjährige Bremer Baumwoll-Tagung.

Schwerpunkt der Tagung ist ein Perspektivwechsel, bei dem die Zukunft der Baumwolle aus Sicht des Verbrauchers betrachtet wird.

Warum ist Baumwolle eine so beliebte und unverzichtbareFaser? Was erwarten Verbraucher in den nächsten Jahren und wie kann die Baumwollindustrie diese Erwartungen der Verbraucher sinnvoll berücksichtigen?

Diskutieren werden auf der Bremer Baumwoll-Tagung alle beteiligten Akteure der Baumwollindustrie – unter anderem Textilhersteller sowie Saatproduzenten. Gemeinsam sollen Lösungen gefunden werden, um eine nachhaltige Textilherstellung und –verarbeitung zu gewährleisten.

Die Bremer Baumwoll-Tagung ist seit den 50er-Jahren der Treffpunkt der Baumwollindustrie. Hier kommen alle beteiligten Akteure der Baumwollindustrie zusammen.

 

Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen?

Rohstoffe nachhaltig einsetzten – das ist das Ziel der Wissenschaftler um Prof. Christoph Wittmann von der Universität des Saarlandes.

Die Forscher wollen mit einem völlig neuen Verfahren Nylon herstellen: Mikroorganismen sollen das Nylon aus nachwachsenden Rohstoffen produzieren. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt das Forschungsprojekt, das auf drei Jahre angelegt ist, mit 1,4 Millionen Euro.

Erdöl wird nicht nur für Heizöl oder Benzin verwendet. Es kommt auch häufig für die Herstellung von Kunststoffen, Farben und Kosmetika zum Einsatz. Angesichts der Prognose, dass die Erdölvorkommen in einigen Jahrzehnten erschöpft sein werden, sind alternative Möglichkeiten gefragt. Mit Hilfe biotechnologischer Verfahren wollen die Wissenschaftler aus Saarbrücken um Prof. Wittmann die nachhaltige Nylonproduktion möglich machen.

Nylon wird unter anderem in der Automobilindustrie verwendet. Die Vorstufe des Nylons ist die so genannte Adipinsäure. Diese wird aktuell aus Erdöl gewonnen und ist nicht nur die Basis für Nylon-Kunststoffe, sondern auch für Dünger und Pharmazeutika. Wittmanns Forschungsziel ist es, die Adipinsäure aus Abfällen zu gewinnen – beispielsweise aus Holzabfällen, da diese häufig viel Lignin enthalten. Dieser Stoff wird bisher einfach mitverbrannt. Das soll sich nun ändern. Bakterien sollen aus dem Lignin die Vorstufe der Adipinsäure herstellen. Im Anschluss daran soll diese Vorstufe mittels Hydrierung in Adipinsäure umgewandelt werden. Gelingt das Forschungsvorhaben, könnenKunststoffe möglicherweise bald aus biobasierten Abfällen hergestellt werden.

 

IKEA: mehr Baumwolle aus nachhaltigen Quellen

Ikea hat in punkto nachhaltige Baumwolle ambitionierte Ziele.

2015 sollen 100 Prozent der verwendeten Baumwolle aus nachhaltigen Quellen stammen. 2013 waren es bereits 72 Prozent, 2012 dagegen erst 34 Prozent.

Insgesamt verwendet Ikea 0,6 Prozent der Baumwolle, die weltweit angebaut wird – das sind jährlich 110.000 Tonnen. Mit nachhaltiger Baumwolle meint Ikea Baumwolle der Initiative Better Cotton (BCI), bei der der schwedische Konzern auch Gründungspartner ist. Die BCI setzt sowohl soziale als auch ökologische Standards für den Anbau von Baumwolle. Die Herkunft eines Baumwollballen kann somit direkt nachvollzogen werden. Die bei Ikea verwendete Baumwolle stammt zu 34 Prozent aus Indien, zu 23 Prozent aus Pakistan und zu 13 Prozent aus den USA.

Für die Zukunft plant Ikea, die Abhängigkeit vom Produkt Baumwolle zu verringern. Dies soll zum Beispiel durch Mischgewebe erfolgen. Unter anderem sollen mehr Zellulosefasern verwendet werden. Angedacht ist zudem, den Anteil der verwendeten Baumwolle in Geweben um rund 15 Prozent zu senken.

 

Genügend Schlaf beugt Burnout vor

Ein stressiger Berufsalltag kann körperliche Belastungen nach sich ziehen.

Eine davon sind Schlafstörungen. Häufig ist die Hektik des Tages noch abends vor dem Einschlafen präsent. Wer nach einem hektischen Arbeitstag abends nicht mehr abschalten kann und noch im Bett Probleme wälzt, kann meist nicht gut einschlafen.

Auch Schlafstörungen mitten in der Nacht oder viel zu frühes Aufwachen können die Folge eines stressigen Alltags sein. Daraus resultiert ein chronischer Schlafmangel, der die Entstehung von Burnout begünstigen kann.

Um Schlafstörungen vorzubeugen, ist es hilfreich, eine Regelmäßigkeit in seinen Tagesablauf zu bringen. Feste Uhrzeiten, zu denen man ins Bett geht, sowie vor dem Einschlafen zur Ruhe kommen sollten in den Tagesablauf integriert werden. Sorgen Sie darüber hinaus für ein angenehmes Schlafklima. Besonders geeignet sind hier Naturmatratzen, da diese die Wärme optimal ableiten und Menschen, die schnell schwitzen, das beste Schlafklima bieten. Auch im Sommer zeigt sich die Qualität dieser Matratzen, da auch hier übermäßiges Schwitzen verhindert wird. Zudem ist es hilfreich, abends nur noch leichte Mahlzeiten zu sich zu nehmen und auf einen hohen Alkoholkonsum zu verzichten. Ein heißes Bad oder ein Spaziergang am Abend können ebenfalls für Entspannung sorgen.

 

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