Fruchtbarkeitsstörungen und Missbildungen durch Pestizide

Nachgewiesen wurde der Zusammenhang zwischen Pestiziden und Fruchtbarkeitsstörungen sowie Schädigungen der Geschlechtsorgane in dänischen Vergleichsstudien.

Studien aus Spanien und Brasilien zeigen ebenfalls einen Zusammenhang zwischen genitalen Fehlbildungen bei Jungen und dem vorangegangenen Kontakt der Eltern mit Pestiziden.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen hat das Pestizid Aktions-Netzwerk e.V. in einer Studie zusammengefasst. Bei neugeborenen Jungen zeigt sich die Fehlbildung unter anderem in einer fehlgestalteten Harnröhre sowie im Hodenhochstand.

Fachärzte führen diese Fehlbildungen auf eine Störung des Hormonsystems zurück. Die Wirkung von Pestiziden auf das Hormonsystem (endokrine Wirkung) ist bereits in Laborversuchen nachgewiesen worden. Unfruchtbarkeit, Geschlechtsveränderungen sowie Verweiblichung und Vermännlichung können die Folgen von Kontakt mit Pestiziden sein. Trotz dieser Auswirkungen sind viele endokrin wirkende Pestizide in Deutschland und in Europa immer noch zugelassen.

 

Herzschwäche durch schlechten Schlaf

Schlafstörungen wie langes Wachliegen oder ständiges Aufwachen in der Nacht sind für den Körper reine Stresssituationen.

Der Körper hat in derartigen Nächten keine Möglichkeit, sich zu erholen. Die Folgen sind Müdigkeit und mangelnde Motivation.

In einer norwegischen Studie haben Forscher nachgewiesen, dass Schlafstörungen sich negativ auf Herz und Kreislauf auswirken können. Auch das Risiko für eine Herzinsuffizienz kann steigen, wenn der Schlaf nicht als erholsam empfunden wird.

Für die Studie wurden 54.000 Norweger zwischen 20 und 89 Jahren rund elf Jahre lang beobachtet. Festgestellt wurde außerdem, dass insgesamt mehr übergewichtige oder stark gestresste Menschen unter Schlaflosigkeit leiden. Diese Faktoren erhöhen neben schlechtem Schlaf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Schadstoffarm renovieren und gesund wohnen

Farben und Lacke können gefährliche Schadstoffe enthalten, die auch noch lange Zeit nach dem Auftragen in die Raumluft abgegeben werden.

Diese Schadstoffe können beispielsweise Kopfschmerzen auslösen und die Gesundheit beeinträchtigen.

Um schädliche Ausdünstungen bei und nach Renovierungen zu vermeiden, hat das Umweltbundesamt eine Broschüre herausgegeben, die mögliche Gefahren und umweltfreundliche Alternativen aufzeigt. Bei Farben und Lacken sollten Verbraucher beispielsweise auf den „Blauen Engel“ achten. Das Umweltsiegel kennzeichnet Produkte, die streng auf Gesundheits- und Umweltverträglichkeit getestet wurden.

Mehr Sicherheit beim Holzhandel in Europa

Mit der neuen „EU-Holzhandelsverordnung“ können Verbraucher zukünftig sichergehen, dass die von ihnen erworbenen Holzprodukte aus legaler Waldnutzung stammen.

Deutschlandweit wird dies durch das Holzhandels-Sicherungs-Gesetz (HolzSiG) gesichert. Das Gesetz stellt die Einhaltung der Verordnung durch regelmäßige Kontrollen von Unternehmen und durch die Einforderung von Nachweisen sicher. Bei Verstoß drohen Sanktionen wie Geld- oder Freiheitsstrafen.

Die neue „EU-Holzhandelsverordnung“ soll wegweisend für Verbraucher werden und Licht in das Dunkel des Siegeldschungels werfen. So soll auch das FSC-Siegel zukünftig an Bedeutung verlieren, da dies den Verbraucher ohnehin nicht über die Herkunft des Holzes aufklärt. In Deutschland ist das HolzSiG vor allem für Importeure von Holz relevant. Sie müssen zukünftig anhand von Dokumenten die Legalität ihrer Importe bei den Zollbehörden und der Bundesanstalt für Ernährung und Landwirtschaft nachweisen.

Quelle: www.eco-info.de

Schlechter Schlaf durch Alkohol

Viele Menschen nutzen Alkohol als Einschlafhilfe.

Das scheint zwar zunächst zu funktionieren, doch in der zweiten Hälfte der Nacht wird der Schlaf meist sehr unruhig.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Nach einer gewissen Zeit ist der Alkohol im Körper so weit abgebaut, dass er anregend wirkt. Außerdem entzieht Alkohol dem Körper Wasser, Durst und Harndrang sind die Folge. Erhöhter Alkoholkonsum kann zudem das Schlafwandeln begünstigen und die Traumphasen des Schlafs, die so genannten REM-Phasen, reduzieren. Treten in einer Nacht zu selten die REM-Schlafphasen auf, kann am Folgetag die Konzentrationsfähigkeit reduziert sein, ebenso kann es zu einer Einschränkung der motorischen Fähigkeiten kommen.

Neben den genannten Folgen kann Alkoholkonsum auch die nächtliche Atmung beeinflussen. So kann es sein, dass Nicht-Schnarcher plötzlich schnarchen. Bei Schnarchern ist das Risiko für eine Schlafapnoe (Atemaussetzer) erhöht.

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