Diabetes vorbeugen – am Wochenende ausschlafen

Inbesondere Berufstätige tun es, und nun gibt ihnen einen neue Studie noch einen weiteren guten Grund dazu: Ausschlafen verringert Diabetes – zumindest das Risiko einer Erkrankung. Die Überzeugung, dass chronischer Schlafmangel die Entwicklung von Diabetes begünstigen kann, hat sich in der Medizin ja ohnehin durchgesetzt. Die neue Studie will nun belegen, dass man dieses Risiko verringern kann, indem man an den Wochenende getrost ausschläft.

Ausschlafen verringert Diabetes?

Die Studie wurde an der Universität von Chicago an 19 jungen, männlichen Probanden durchgeführt. Die dabei durchgeführten Untersuchungen zeigten, dass die Blutwerte gerade an den Wochenenden Werte aufwiesen, die nicht auf ein erhöhtes Diabetesrisiko hinwiesen. Die Erholung durch das Ausschlafen konnte also die Gefahren im Zusammenhang mit Diabetes, denen sich die Probanden unter der Woche aussetzten, „wieder gut machen“.

Dies Kurzzeitstudie ergab, dass in 2 Nächten, in denen die Probanden sprichwörtlich ausschlafen konnten, der negative metabolischen Effekt von 4 eher kürzeren Nächten kompensiert werden konnte. Nach den 4 deutlich kürzeren Nächten sank der Insulinspiegel der Probanden zuvor um durchschnittlich 23 Prozent. Die Forscher errechneten dabei ein um 16 Prozent gestiegenes Diabetesrisiko! Zielgruppe für die Erkenntnisse dieser neuen Studie sind insbesondere Schichtarbeiter.

 

Wie schläft es sich eigentlich auf einem Futon?

Hat Ihnen schon einmal jemand erzählt, dass sie oder er auf einem Futon schläft? Und haben Sie sich dann gefragt, wie es sich schläft, auf einem Futon? Sie können von Glück reden, wenn Sie einen solchen Zeitgenossen kennen.    Denn Futons sind in Deutschland immer noch selten, völlig zu unrecht, wie die Fans dieser besonderen Schlafunterlage finden. Schließlich handelt es sich bei einem Futon keinesfalls um eine banale Matratze, womöglich noch aus einem dieser bekannten skandinavischen Betten- und/ oder Einrichtungshäuser, Sie wissen schon…

Traditionsreiche Schlafkultur

Ganz im Gegenteil: Futons sind flauschig-weiche, schwere, dicke Schlafunterlagen aus geschlagenen Baumwollfasern mit einer zweitausendjährigen Tradition aus Japan. Die Bezeichnung „Futon“ bedeutet deshalb sinnigerweise nichts anderes als „Schlafplatz“, mit der Besonderheit, dass man diesen Schlafplatz dank der charakteristische Dünne des Futons auf sehr praktische Weise zusammenrollen und einfach beiseite packen kann. Wohnraum ist schließlich kostbar, bekannterweise insbesondere in Japan.

Stellen Sie sich vor, Sie sind die Prinzessin auf der Erbse, mit dem Unterschied, dass der in diesem Märchen beschriebene Bettenberg sich in einer dieser Futons befindet. Das mag befremdend wirken, ich möchte aber den Versuch unternehmen, zu beschreiben, warum es einfach großartig ist, auf einem Futon zu schlafen.

Hierzulande gibt es Futons seit den 1980er Jahren, mit vielfältigen Abwandlungen und Modifikationen zum japanischen Original. Beispielsweise haben viele Hersteller weitere Faserstoffe hinzugefügt, um die klimatischen und hygienischen Eigenschaften des Futons zu steigern. Auch Naturlatex wird in heutigen Futons verarbeitet, damit diese Schlafunterlagen elastisch bleiben.

Alles eine Frage des Lifestyles

Schläft man zum ersten Mal auf einem Futon, braucht man etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Nach ein bis zwei Nächten hat sich unser Rücken aber auf diese neue Schlafunterlage eingestellt, sodass die vielleicht anfängliche Ablehnung der Idee, „auf dem Boden zu schlafen“, sich durch den neuen, in meinem Fall überwältigenden Schlafkomfort des Futon rasch in Luft auflöst.

Es ist ja nicht so, dass man sich kein Bett leisten kann. Abgesehen davon besitzen auch tradtionsbewußte Japaner, insbesondere mit zunehmendem Alter und sozialem Prestige, gleich mehrere Futons. In diesem Zusammenhang darf man das Futon-Schlafen nicht als Mangelerscheinung betrachten, als schliefe man wie ein Haustier oder ein armer Stundent auf dem Boden. Vielmehr ist das Futon Ausdruck eines bewussten Lebensstils, der sich, wohl nicht nur in Bezug auf den Schlafplatz, auf das Wesentliche fokussiert.

Herrlicher Minimalismus

Futons brauchen kein Bettgestell mit Kopfenden und flankierenden Nachttischchen, keine Lattenroste, keinen Schnickschnack. Insofern mögen Futons den Charm eines befreienden Minimalismus versprühen. Extras finden sich allenfalls im Futon selbst, sei es in Form von zusätzlichen Fasern.

Ziemlich praktisch und bestenfalls unsichtbar

Sein Futon kann man sogar mit auf Reisen nehmen, wahrlich ein Vorteil gegenüber jeder üblichen Matratze, wenn man mal von der Luftmatratze absieht. Einfach zusammenrollen, in einen Seesack packen und schon kann es losgehen.

Apropos Minimalismus: Jene, die ganz versessen sind auf ihren Lifestyle der Reduktion, werden die Anschaffung eines Futons unter Garantie in Betracht ziehen, da sie fortan kein Gebrauch mehr für das große handelsübliche Bett haben, dass abgesehen von seiner Funktion viel zu viel Platz in einem ansonsten fast ungenutzten Schlafzimmer beanspruchte. Die Fantasie schlägt Räder angesichts der Ideen zur neuen Einrichtung des Ex-Schlafzimmers…

Gesünder schlafen im Futon?

Futonschläfer berichten davon, dass sie sich gesünder fühlen, vor allem im Hinblick auf nicht vorhandene Rückenschmerzen durch zu weiche oder falsche Matratzen. Ob Futons nun einen echten gesundheitlichen Vorteil bieten, darüber ließe sich diskutieren. Ein Vorteil des Futons hingegen ist es gewiss, dass er sich in spontanen Haushalten mit hohen Variabilitätsansprüchen schnell und leicht verräumen oder zum Sofa falten lässt. Auch kann mit Futon schnell und günstig ein Schlafplatz für übernachtende Gäste geschaffen werden.

Anders als im Land der aufgehenden Sonne, wo sich allerdings Betten westlichen Musters längst etabliert haben, sind Futons hierzulande und überhaupt in Europa und den USA noch relative Exoten. Nichtsdestotrotz: Wer scharf auf einen gänzlich neues Schlaferlebnis ist, sollte einmal ein Futon ausprobieren. Ist das alte Bett erstmal über Bord geworfen, tröstet nicht nur der neue Schlafkomfort schnell über den vermeintlichen Verlust hinweg, sondern auch die Aussicht, dass ab jetzt Wollmäuse unter dem Bett sowie Stürze aus demselben der Vergangenheit angehören. Wer sich richtig informiern möchte, wende sich am besten an den besten deutschen Anbieter Futonwerk, dessen Website das ganze Thema mehr oder weniger vollständig erschließt. Gute Nacht!

Wenn das Bett online geht – oder besser nicht

Die Betten der Zukunft sind Computer, kein Witz!

Apropos: Wer um Himmels willen hat noch einen PC bei sich zu Hause stehen? Ja, vielleicht im Arbeitszimmer, aber ausgesteckt. Zu viel Strom verbrauchen diese Dinger, und im Job braucht man den Tower allenfalls noch als äußerst leistungsfähige Workstation. Ansonsten verschwinden diese Kisten mehr und mehr aus unseren Wohnungen und Häusern. Kein Wunder, denn da sie so unpraktisch sind, kann man sie nicht mal eben vom Arbeitszimmer an den Küchentisch holen, um nach einem Rezept zu googeln. Tragbar muss der Computer heute sein, womit wir auch schon beim Stichwort „Wearables“ sind: Die Zukunft hat längst begonnen, Computer sind unglaublich klein geworden, sodass man sie überall mit sich herumtragen kann; das kann man insbesondere an den Smartphones sehen, die – anders als die Handys der späten 1990er und Nullerjahre – mithilfe echter Betriebssysteme funktionieren. Der Trend zum Minimalismus ist selbstverständlich nicht gestoppt, sodass nach und nach die Zeiten anbrechen, die wir bislang nur in der Science Fiction bestaunen konnten: Das Internet der Dinge, will heißen, dass in möglichst vielen Alltagsgegenständen digitale Technik steckt, die wir nicht sehen und die vernetzt gesteuert wird.

Zukunftsweisendes Potential des „Internet of Things“

Wie das Internet der Dinge unser Leben verändern wird, ist kaum zu erahnen. Ausblicke darauf gab es, freilich nur für Fachkreise und Journalisten geöffnet, vom 6. bis zum 9. Januar dieses Jahres auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas zu sehen. Die Aussicht, dass alles digitalisiert und vernetzt werden kann erscheint zugleich beflügelnd und irritierend. Es geht nicht nur darum, dass in naher Zukunft der Kühlschrank selbständig Essen online nachbestellt, man in komplett vernetzten und per App steuerbaren Wohnungen und Häusern lebt oder dass Autos „von alleine“ fahren werden. Zweifelsohne kann das Potential dieses „Internet of Things“ hinsichtlich neuer Produkte und neuer Absatzmärkte gewaltig sein. Wünschenswert wäre im Ergebnis der Komfortgewinn.

Bei aller Euphorie, die vor allem Unternehmen hinsichtlich neuer Absatzchancen verspüren dürften, sollte hinsichtlich des I-o-t der gesunde Menschenverstand jedenfalls nicht aufgegeben werden. Patrick Beuth titelt seinen Beitrag zum Hype der neuen vernetzten Spielereien auf der CES treffenderweise „Internet of Bockmist„. Demzufolge darf sehr wohl die Frage gestellt werden, ob die Vernetzung im Alltag hier und da wirklich sinnvoll ist. Sinnvoll nicht nur im Hinblick darauf, ob durch die Vernetzung möglicherweise keinerlei echte Allagsbedürfnisse gelöst oder zumindest vereinfacht werden, sondern vielmehr erst geschaffen werden. Kritisch dürfte die Akzeptanz des „Internet of Things“ auch dahingehend werden, wenn die Vernetzung mehr oder minder unbemerkt von statten geht – insbesondere im öffentlichen Raum.

Vernetzte Betten = Überwachung?

Stichwort Überwachung: Ihr gegenüber nehmen wir im vernetzten Alltag bisweilen eine recht ambivalente Haltung ein. Angesichts mancher Praktiken von Geheimdiensten und staatlichem Datenschnüffel wird, zuweilen zu Recht, der Kopf geschüttelt. Wie sehr wir selbst aber vor allem Unternehmen, deren Geschäftsgrundlage unsere Daten sind, ebenjene Daten freiwillig, unbedarft und kostenlos (!) zur Verfügung stellen, zeigt, wie zwiegespalten wir in Sachen Datenschutz und Privatsphäre agieren können. Das Internet der Dinge wird zeigen, wie bedeutend das Thema Datenschutz noch werden kann. Ein freilich gewagtes Szenario wäre beispielsweise, wenn unsere „smarten Betten“ jene Informationen an Dritte weitergeben, wie lang wir darin – und mit wem – und mit welchen Getränken oder Medikamenten intus – geschlafen haben. Ein Hirngespinst? Vielleicht, aber das smarte Bett kommt:

Das smarte Bett

Der US-amerikanische Hersteller Sleep Number, beispielsweise, hat auf der CES eine Matratze präsentiert, die vollgestopft ist mit Sensoren, die den Herzrhythmus, die Atemfrequenz, Bewegungen im Schlaf und viele weitere Informationen aufnehmen und an eine entsprechende App weiterleiten. Mit dieser App ist es dann möglich den eigenen Schlaf zu analysieren und gegebenenfalls zu optimieren. Keine Frage, solche Produkte gehören zum Lifestyle der Selbstoptimierer und Selftracker.

Alles fein soweit, das Unternehmen soll aber planen, die Schnittstellen der Matratze für weitere App-Anbieter freizugeben, sodass mehr Dienste und Services die von der Matratze gesammelten Daten nutzen können. So könnte eine derartige Matratze durch die Verquickung mit Kalenderapps in Zukunft vorschlagen, früher ins Bett zu gehen, wenn ein früher Termin am Folgetag ansteht.

Und das ist der Kern des „Internet of Things“: Selbst vermeintlich banale Alltagsgegenstände wie Matratzen nehmen im Internet der Dinge scheinbar unbemerkt neue Rollen ein. Und damit auch neue Kompetenzen. Inwieweit wir damit auch unsere eigene Entscheidungsfähigkeit abgeben, wird sich zeigen. Zumindest sollten wir dies aus freien Stücken tun. Ob uns das I.o.t. nämlich ohnmächtiger und letztlich „dümmer“ machen soll bzw. wird, darüber dürfte noch zu diskutieren sein.

 

Was verrät deine Schlafposition über deine Beziehung?

Jeder hat seine Eigenarten beim Schlafen: der klassische Breitmacher, das Einkuscheln, Löffelchen oder vieles mehr. Doch genauso hat man auch seine Eigenarten, wenn man mit dem Partner im selben Bett schläft.

Läuft es gerade nicht so gut bei Ihnen? Dann können Sie, bevor Sie zur Paartherapie gehen, auswerten, was Ihre Schlafposition über Ihre Beziehung sagt.

1. Der lockere Löffel: Diese Position ist etwas für Paare, die sich schon lange kennen und eine bequeme, aber trotzdem nahe Schlafposition bevorzugen. Das erotische knistern des klassischen Löffels geht verloren, doch zeigt diese Schlafposition größeres Vertrauen.

2. Der klassische Löffel: ⅕ der Paare entscheidet sich für den klassischen Löffel. Der eine Partner “schützt” den anderen indem er leicht über dem anderen liegt. Vertrauen und eine gewisse sexuelle Anregung wird vermittelt. Diese Position ist sehr beliebt bei frisch verliebten Pärchen, da noch sehr viel Nähe gesucht wird.

3. Der Körpersalat: Eine extrem intime Position: Arme, Beine und Körper sind eng miteinander verschlungen. Achtung! Diese Schlafangewohnheit kann bedeuten, dass man ohne den anderen nicht mehr schlafen kann und man sich in eine zu große Abhängigkeit begibt.

4. Der sich auflösende Knoten: Ca. 8% der Paare in Deutschland schlafen ein meist in einem Körpersalat, doch trennen sich nach wenigen Minuten und finden beide ihre eigene Schlafposition. Diese Position bedeutet den perfekten Kompromiss zwischen Nähe und Abhängigkeit.

5. Rücken an Rücken: Man würde es nicht denken, aber so zu schlafen ist ein positives Zeichen. 27% in Deutschland fühlen so eine Verbundenheit, aber gleichzeitig auch Selbstsicherheit. Ihr haltet das Gleichgewicht zwischen Nähe und Unabhängigkeit. Da du nicht weißt, was dein Partner hinter deinem Rücken macht, drückt dies blindes Vertrauen aus – beiderseits.

6. Die romantische Umarmung: Paare die so schlafen, zeigen eine große Vertrauensbasis. Er riecht den Geruch ihrer Haare, sie lauscht seinem Herzschlag – eng verbunden. Am Anfang einer Beziehung wird diese Position noch oft gepflegt, doch mit der Zeit wird sie immer seltener.

7. Das Platzschwein: 3% der Paare führen eine unfaire Beziehung: Dein Partner ist ein Egoist engt dich ein im Schlaf. Eine Aussprache über eine ausgeglichene Rollenverteilung sollte anstehen.

Schlummertrunk – (k)eine Hilfe beim Einschlafen

Viele Menschen haben Probleme beim Einschlafen, rund die Hälfte aller Frauen und 25% der Männer in Deutschland sind regelmäßig von schlaflosen Nächten betroffen.

Oft ist Stress die Ursache für dieses Problem, weshalb oft genug und viel zu schnell zu Schlafmitteln gegriffen wird. Diese haben jedoch nur eine betäubende Wirkung, welche man dann als Schläfrigkeit interpretiert. Doch auch schon einfache Rezepte helfen, einen schnellen und erholsamen Schlaf zu finden, wie zum Beispiel folgende zwei Rezepte.

Gute-Nacht-Tee

Ein guter Tee wirkt so manches Wunder! Man nehme:

  • 2EL Hopfenblüten
  • 1EL Baldrian
  • 250ml kochendes Wasser

Das kochende Wasser auf die Kräuter gießen und eine Viertel Stunde lang ziehen lassen. Zusätzlich kann der Tee verfeinert werden. Getrunken werden sollte er eine halbe Stunde vor dem zu Bett gehen.

Der Gute-Nacht-Drink

Dieser Schlummertrunk ist besonders etwas für Sportler, denn er verfügt zwar nicht über eine direkte schlaffördende Wirkung, sondern setzt auf Protein, welches den Körper über Nacht regeneriert. Dies lässt den Körper in der Folge entspannen und man schläft tiefer. Zudem ist man am nächsten morgen durch die Proteinzufur fitter und bereit für den Tag. Und so geht’s:

  • 30g Micellar-Casein
  • 120g Magerquark
  • 45gWeizenkeime
  • 120ml Sauerkirschsaft

Wir wünschen einen erholsamen Schlaf!

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