Baumwollpreis gesunken – China importiert weniger Baumwolle aus den USA

Nach einem dreimonatigen Hoch ist der Baumwollpreis stark gesunken.

Für China ist ein starker Rückgang des Imports aufgrund einer geringeren Nachfrage zu verzeichnen. Gleichzeitig sind die Exportumsätze der USA, die ihre Produktion gesteigert haben, geschwächt.

Mit der Exportschwäche hat die Regierung der USA die Preise für Baumwolle gesenkt. Laut Studien des Internationalen Beratungsausschusses für Baumwolle (ICAC) wird der Marktanteil von Baumwolle auch 2014 und 2015 weiterhin nachlassen – nicht zuletzt aufgrund Chinas geringeren Imports.

Insgesamt soll jedoch mit dem weltweiten Wirtschaftswachstum die Baumwollproduktion weltweit zunehmen. Doch eine Erhöhung des Baumwollpreises könnte die Nachfrage hemmen.

China und die USA sind die weltweit größten Produzenten von Baumwolle. Laut einer Einschätzung des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) wird die weltweite Baumwollproduktion in dieser Saison 117,8 Millionen Ballen betragen. Dies sind rund 5,5 Millionen weniger als im Vorjahr. Chinas Importrückgang von US-amerikanischer Baumwolle wird, so eine Einschätzung, um 45 Prozent sinken – auf rund sechs Millionen Ballen. Doch auch die eigene Baumwollherstellung wird China reduzieren: Der chinesische Baumwollverband geht davon aus, dass die Anpflanzungen von Baumwolle in China um rund neun Prozent sinken wird.

 

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