Der gesunde Schlaf spielt eine herausragende Rolle für ein gesundes Leben. Was man alles für einen gesünderen Schlaf tun kann, wollen wir an dieser Stelle mit verschiedenen Beiträgen darstellen.

Was verrät deine Schlafposition über deine Beziehung?

Jeder hat seine Eigenarten beim Schlafen: der klassische Breitmacher, das Einkuscheln, Löffelchen oder vieles mehr. Doch genauso hat man auch seine Eigenarten, wenn man mit dem Partner im selben Bett schläft.

Läuft es gerade nicht so gut bei Ihnen? Dann können Sie, bevor Sie zur Paartherapie gehen, auswerten, was Ihre Schlafposition über Ihre Beziehung sagt.

1. Der lockere Löffel: Diese Position ist etwas für Paare, die sich schon lange kennen und eine bequeme, aber trotzdem nahe Schlafposition bevorzugen. Das erotische knistern des klassischen Löffels geht verloren, doch zeigt diese Schlafposition größeres Vertrauen.

2. Der klassische Löffel: ⅕ der Paare entscheidet sich für den klassischen Löffel. Der eine Partner “schützt” den anderen indem er leicht über dem anderen liegt. Vertrauen und eine gewisse sexuelle Anregung wird vermittelt. Diese Position ist sehr beliebt bei frisch verliebten Pärchen, da noch sehr viel Nähe gesucht wird.

3. Der Körpersalat: Eine extrem intime Position: Arme, Beine und Körper sind eng miteinander verschlungen. Achtung! Diese Schlafangewohnheit kann bedeuten, dass man ohne den anderen nicht mehr schlafen kann und man sich in eine zu große Abhängigkeit begibt.

4. Der sich auflösende Knoten: Ca. 8% der Paare in Deutschland schlafen ein meist in einem Körpersalat, doch trennen sich nach wenigen Minuten und finden beide ihre eigene Schlafposition. Diese Position bedeutet den perfekten Kompromiss zwischen Nähe und Abhängigkeit.

5. Rücken an Rücken: Man würde es nicht denken, aber so zu schlafen ist ein positives Zeichen. 27% in Deutschland fühlen so eine Verbundenheit, aber gleichzeitig auch Selbstsicherheit. Ihr haltet das Gleichgewicht zwischen Nähe und Unabhängigkeit. Da du nicht weißt, was dein Partner hinter deinem Rücken macht, drückt dies blindes Vertrauen aus – beiderseits.

6. Die romantische Umarmung: Paare die so schlafen, zeigen eine große Vertrauensbasis. Er riecht den Geruch ihrer Haare, sie lauscht seinem Herzschlag – eng verbunden. Am Anfang einer Beziehung wird diese Position noch oft gepflegt, doch mit der Zeit wird sie immer seltener.

7. Das Platzschwein: 3% der Paare führen eine unfaire Beziehung: Dein Partner ist ein Egoist engt dich ein im Schlaf. Eine Aussprache über eine ausgeglichene Rollenverteilung sollte anstehen.

Schlummertrunk – (k)eine Hilfe beim Einschlafen

Viele Menschen haben Probleme beim Einschlafen, rund die Hälfte aller Frauen und 25% der Männer in Deutschland sind regelmäßig von schlaflosen Nächten betroffen.

Oft ist Stress die Ursache für dieses Problem, weshalb oft genug und viel zu schnell zu Schlafmitteln gegriffen wird. Diese haben jedoch nur eine betäubende Wirkung, welche man dann als Schläfrigkeit interpretiert. Doch auch schon einfache Rezepte helfen, einen schnellen und erholsamen Schlaf zu finden, wie zum Beispiel folgende zwei Rezepte.

Gute-Nacht-Tee

Ein guter Tee wirkt so manches Wunder! Man nehme:

  • 2EL Hopfenblüten
  • 1EL Baldrian
  • 250ml kochendes Wasser

Das kochende Wasser auf die Kräuter gießen und eine Viertel Stunde lang ziehen lassen. Zusätzlich kann der Tee verfeinert werden. Getrunken werden sollte er eine halbe Stunde vor dem zu Bett gehen.

Der Gute-Nacht-Drink

Dieser Schlummertrunk ist besonders etwas für Sportler, denn er verfügt zwar nicht über eine direkte schlaffördende Wirkung, sondern setzt auf Protein, welches den Körper über Nacht regeneriert. Dies lässt den Körper in der Folge entspannen und man schläft tiefer. Zudem ist man am nächsten morgen durch die Proteinzufur fitter und bereit für den Tag. Und so geht’s:

  • 30g Micellar-Casein
  • 120g Magerquark
  • 45gWeizenkeime
  • 120ml Sauerkirschsaft

Wir wünschen einen erholsamen Schlaf!

So kommen Sie durch die heißen Nächte

Ja, derzeit ist das so eine Sache mit dem Wetter, insbesondere mit dem Sommer 2015. Schwer zu prognostizieren, sehr „durchwachsen“ und immer für eine Überraschung gut. Heute Regen, morgen Hochsommer, übermorgen herbstlich. Immerhin bleibt alles anders.

Wer in einer besonders heißen Nacht – und dies meinen wir in Bezug auf die Außentemperaturen – einmal kein Auge zubekommt, für den haben wir hier einen Tipp: Einfach mal ein mit richtig kaltem Wasser getränktes, ausgewrungenes Handtuch als Bettlaken benutzen. Und die Füsse aus der Decke herausgucken lassen. Wie das Bett dabei nicht richtig feucht-nass wird, wissen wir zwar auch nicht, aber diese „ägyptische Methode“ soll in heißen Nächten Wunder wirken. Probieren geht bekanntlich über’s Studieren. Gute Nacht!

 

Schlaflose Teenager haben eher Sex, Drugs & Rock’n’Roll

Schlafen kann man, wenn man tot ist – das zumindest glauben wohl viele Teenager – und nicht nur die. Dauerhaft ist das aber nicht so gut – doch ist die Teenagerzeit nicht ohnehin ein Ausnahmezustand?

Dabei ist ausreichend viel Schlaf nicht der einzige Faktor für ein gesundes Leben. Nichtsdestotrotz will eine neue Studie herausgefunden haben, dass Kinder und Jugendliche, die ungünstige Schlafrhythmen pflegen und generell zu wenig schlafen, eher dazu neigen, während ihrer Teenagerzeit und später als Erwachsene ein Suchtverhalten auszubilden als jene ihrer Altersgenossen, die immer brav und pünktlich ins Bett gehen.

Konkret steige die Wahrscheinlichkeit in der Altersgruppe von 14 bis 16 Jahren um satte 47%, dass ein Jugendlicher übermäßig zur Flasche greift, gar harte Drogen konsumiert und sexuelle Bekanntschaften macht, die er kurze Zeit später bereuen wird, wenn er unter Schlafstörungen und/ oder chronischem Schlafentzug leidet. Für die Studie wurden die Schlafgewohnheiten von 6.500 Jugendlichen aus den Jahren von 1994 bis 2002 untersucht.

Auch hiermit bestätigt sich wohl allerdings wieder eine Binsenweisheit, dass nämlich dauerhaft zu wenig Schlaf problematisch werden kann – vor allem für Heranwachsende, die ohnehin vor immensen Herausforderungen gestellt sind. Und andererseits leuchtet es ein, dass diejenigen Teenager, deren Eltern darauf geachtet haben, wann die Stunde für die Heia zählt, dadurch viel seltener in die Gelegenheit kamen, über die Stränge zu schlagen. Aber zumindest legt die Studie neben der Erfordernis, den pubertierenden Nachwuchs zu ausreichend Schlaf anzuhalten, wieder einmal die Frage nahe, ob zum Beispiel der alltägliche Schulbeginn morgens um 8.30 Uhr oder 9.00 Uhr nicht nur den ausgeschlafenen Schülern besser bekommen würde.

So klappt’s im gemeinsamen Bett

Manche Paare schwören ja auf getrennte Betten – sodass jeder der beiden in den Genuss seines erholsamen und ruhigen Schlafes kommt.

Mitnichten befinden sich solche Partnerschaften und Ehen, in denen getrennt geschlafen wird, in irgendeiner Krise. Höchstwahrscheinlich gerade deshalb, da man getrennt schläft. Gründe für eine derartige Separation liegen auf der Hand: Zu keinem anderen Zeitpunkt möchte man selbst vor dem geliebten Menschen einmal seine wohlverdiente Ruhe haben, wenn man schlichtweg hundemüde ist. Und nirgends ist der Anlass hierzu häufiger anzutreffen als im Bett. Doch wollen wir gar nicht erst davon reden, dass das Bett im Grunde das paradoxe Heim von Ruhe und Leidenschaft zugleich sein kann – Bedürfnisse und Gemütszustände, für die es eben hier im Bett Schnellmerker bedarf, da ansonsten Enttäuschungen drohen, wo sonst vielleicht nur Langeweile herrscht.

Nein, wir reden davon, dass man sich gegenseitig schlichtweg vom Schlafen abhält. Sei es, dass man trompetenlaut schnarcht, im Schlaf unverständliche Reden schwingt oder gar den Zappelphilipp macht, so sehr, dass man den Partner aus den gemeinsamen Federn bugsiert. Das kann, ohne Zweifel, ziemlich auf die Nerven gehen, vor allem dann, wenn der Übeltäter auf Unzurechnungsfähigkeit plädiert, da er ja geschlafen habe. Dumm nur, dass man selbst nichts vom Schlaf hatte, übermüdet und übel gelaunt ist, logischerweise. Was also tun?

Problem 1: Außenbeschallung

Problem erkannt, Gefahr gebannt: Ihr Partner schnarcht, und zwar weder so süß wie ein Baby, noch so putzig, dass Sie meinen könnten, Ihre Hauskatze liegt schnurrend neben Ihnen. Nein, Ihr Partner schnarcht so laut, dass Sie an alles Gute in der Welt zu zweifeln beginnen, vor allem, weil Ihr Partner dabei in aller innerer Seelenruhe schläft. Richtig: Er schläft, Sie nicht. Es treibt Sie an den Rand des Wahnsinns, das Kissen auf Ihren Ohren verschafft keinerlei Abhilfe, und in Ihnen steigen Gelüste auf, die Sie an Ihre äußersten moralischen Abgründe bringen: So sehr, dass Sie hoffen, er leide an Schlafapnoe… kurzum: Sie halten das nicht länger aus! Die Lösung: Schicken Sie Ihren Partner zum Arzt. Es ist besser so. Ihm kann geholfen werden – und damit Ihnen auch.

Problem 2: Nächtliche Diebstähle

Sie wundern sich immer, dass Ihnen morgens beim Aufwachen so kalt ist? Na, dann schauen Sie sich doch mal um! Sie schlafen ohne Decke!!! Ach so, gestern Abend hatten Sie noch eine, so so! DAS IST DOCH DAS PROBLEM!!! Die Lösung: Schaffen Sie sich eine XXXL-Bettdecke an, dann kann Ihr Bettgeselle Ihnen so viel Decke nächtens vom Leib schälen, wie er will -, Sie werden immer noch Platz unter einem großen Deckenzipfel finden. Oder, noch viel besser: Jeder von Ihnen bekommt eine Decke für sich. Basta!

Problem 3: Verschiedene Klimazonen

Angenommen, Sie sind eine notorische Frostbeule. Und angenommen, Ihr Partner hat des Nächtens immer so viel Hitze, dass er vor dem Zubettgehen alle Fenster kippt oder gar sperrangelweit aufmacht (vor allem im Winter), da ihm „immer so schnell warm“ wird und der dann „schwitzt“. Die Lösung: Reden Sie miteinander. Machen Sie einander begreiflich, wie man verschiedene Arten von Bettdecken sinnvoll einsetzen kann, sodass beide weder frieren, noch schwitzen müssen. Oder schlafen Sie vielleicht doch getrennt: Sie hinterm Ofen, er auf dem Balkon.

Problem 4: Verschiedene Zeitzonen

Sie Glückspilz: Sie können morgens ausschlafen, während Ihr Partner schon seit Stunden schuftet? Nun, dafür kann er in die Heia, während Sie noch Akten fressen. Wenn Sie sich nicht immer gegenseitig beim Schlafen stören würden, mit Geschirrgeklapper, lautstarkem Telefonieren u.s.w. und u.s.f. Die Liste Ihrer gegenseitigen Terrorakte auf Ihren Schlaf erscheint Ihnen endlos? Die Lösung: Jedem das seine. Aber gehen Sie sich bitteschön nicht gegenseitig auf die Nerven, vor allem nicht dann, wenn der andere seinen kostbaren Schlaf braucht. Das nennt man RESPEKT! Und manchmal praktische Liebe. Danke.

Problem 5: Verschiedene Bedürfnisse

Damit schließt sich der Kreis, und wir wenden uns endlich dem katastrophalsten Problem zu, wenn es nämlich im Gemach heißt: „Schatz, tut mir leid, ich bin müde“. Die Lösung: Wir wollen uns keineswegs in Ihre Bettgeschichten einmischen, aber meine Güte!, haben Sie sich nicht so! Er oder sie will vermutlich wirklich nur kuscheln, Haut an Haut mit Ihnen ins Lummerland dämmern. Wenn Sie allerdings dabei gar kein Auge zukriegen, dann haben Sie genau zwei Möglichkeiten: Sie initiieren etwas, dass in letzter Konsequenz allenfalls im übertragenen Sinne etwas mit „schlafen“ zu tun hat oder aber Sie machen den Mund auf und sagen, dass Sie Freiraum zum Einschlafen brauchen. Aber wenn Ihr Partner Sie liebt, weiß er das ja eh schon.

Wir wünschen ein angenehme, erholsame Nacht – zu zweit!

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