Welche Neuigkeiten gibt es zu den Themen des gesunden Schlafes und des gesunden Lebens? Hier erfährst du es. Relevant – analysiert und kritisch hinterfragt.

App „Giftfrei einkaufen“ jetzt auch mit Tipps für schadstofffreie Textilien

App: Giftfrei einkaufen

Die Produktfülle beim Einkauf ist unüberschaubar, dabei noch auf die möglichst schadstofffreien Inhaltsstoffe zu achten, wird fast unmöglich. Die App „Giftfrei einkaufen“ schafft da seit gut 3 Jahren mehr Durchblick, jetzt auch in den Sparten „Textilien und Bekleidung“. Kostenlos und kinderleicht zu bedienen.

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Immer mehr Bienenarten sterben aus

Die Biene – Ein sehr wichtiger Teil unseres Ökosystems verschwindet langsam und leise

Nach Angaben der Weltnaturschutzunion (IUCN) sind derzeit rund 10 Prozent aller europäischen Wildbienenarten vom Aussterben bedroht. Wie allgemein bekannt sein dürfte, sind Bienen und viele andere Insektenarten, die als Bestäuber wirken, ein unentbehrlicher Teil unseres gesamten Ökosystems und ohne die die weltweite Nahrungsmittelproduktion, die Landwirtschaft und sowie die Entwicklung von Flora und Fauna undenkbar sind. Allerdings sind die Populationen der verschiedenen Bienenarten, deren Zahl allein in Europa auf 1965 geschätzt wird, erheblichen Beeinträchtigungen und Gefahren ausgesetzt, welche aus den Folgen der weltweiten Umweltverschmutzung, den umweltschädlichen Praktiken der Landwirtschaft und dem vom Menschen verursachten Klimawandel herrühren. Karmenu Vella, seines Zeichens EU-Kommissar für Umwelt, Maritime Angelegenheiten und Fischerei in der EU-Kommission wird zitiert, dass wir einen hohen Preis zahlen würden, wenn das Problem hinter dem Bienensterben nicht gelöst werden würde.

 

 

ÖKO-TEST mahnt unachtsame Händler ab

Wenn wir wissen wollen, was ein Bio-Produkt taugt und ob es wirklich hält, was es verspricht, dann greifen wir seit nunmehr 30 Jahren gerne zur Verbraucher-Zeitschrift „ÖKO-TEST“, denn ÖKO-TEST hat sich in dieser Nische der Produktbewertung bislang als marktführend etabliert.

Das Magazin sowie seine zahlreichen Ableger wie „ÖKO-TEST Kompakt“, „ÖKO-TEST Ratgeber“, „ÖKO-TEST Spezial“, „ÖKO-TEST Kompass“ und Jahresausgaben erreichen jeden Monat sage und schreiben gut 1,7 Millionen Leser.

ÖKO-TEST reitet also sehr erfolgreich auf der Öko-Welle mit zirka 11 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Keine Frage, dass man in einer solchen Position besonders streng mit schwarzen Schafen ist – letztlich um die Qualität und Glaubwürdigkeit der eigenen Test-Ergebnisse zu schützen. Denn manche Hersteller schmücken sich mit dem begehrten Siegel von ÖKO-TEST, ohne es tatsächlich verdient zu haben, genauso wie manche Händler mit dem Siegel werben, wo gar keins vergeben wurde. Hiergegen geht ÖKO-TEST zu Recht vor; erst kürzlich gewann ÖKO-TEST einige Prozesse gegen den Missbrauch des ÖKO-TEST Labels.

Nichtsdestotrotz hat die Bewertung von ÖKO-TEST einen gewaltigen Haken, der nunmehr, wie jüngst bekannt wurde, auch viele eigentlich ehrliche Einzelhändler trifft: Wann und vor allem wie ein Produkt geprüft wird, bestimmt ÖKO-TEST ganz alleine, was bedeutet, dass sich die Prüf-Parameter derart ändern können, dass ein einstmals als „sehr gut“ befundenes Produkt bei einem aktuellen Test auch mal komplett durchfallen kann. Dies wäre sicherlich kein gutes Verkaufsargument, weshalb Einzelhändler gerne nur Produkte anpreisen, die ein gutes ÖKO-TEST-Siegel vorweisen können. Hierfür müssen sie allerdings stets das aktuelle Testergebnis eines Produktes prüfen, denn ansonsten machen sie sich des Labelmissbrauchs schuldig. Auf diese Art und Weise hat es nämlich jüngst nach Meldung des IVN eine ganze Reihe von Einzelhändlern getroffen, die nämlich, so die Unterstellung, Produkte mit nicht mehr aktuellen Bewertungs-Siegeln von ÖKO-TEST beworben haben. Eine Onlinehändlerin in Weimar, beispielsweise, wurde von ÖKO-TEST deshalb mit 1.500 Euro abgemahnt.

Aus diesem Grund, so der IVN, muss derzeit ausdrücklich vor der Verwendung des ÖKO-TEST-Siegels gewarnt werden, es sei denn, die ausgezeichneten Testergebnisse der betreffenden Produkte werden von den Einzelhändlern ständig auf Aktualität geprüft, da „es jederzeit zu einer nicht voraussehbaren Herabstufung“ seitens ÖKO-TEST kommen könne.

Bei vielen Nachtschichten droht vorzeitig Schicht im Schacht

Es ist kein Geheimnis: Wer einem Job oder Beruf mit vielen Nachtschichten nachgeht, lebt nicht gerade gesund.

Das wird zumindest gemeinhin angenommen und erfährt nun durch eine neue Studie eine gewisse Bestätigung. Forscher der Harvard Medical School gingen dabei der Frage nach, inwieweit die These zutrifft, ob inbesondere Nachtschichten für Frauen tatsächlich chronische Krankheiten begünstigen. Zu diesem Zweck wurde Fragebögen und Krankenakten von über 74.000 US-amerikanischen Krankenschwestern aus den Jahren 1976 bis 2010 analysiert. In diesem Zeitraum verstarben 14.181 von ihnen, 3.062 von ihnen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie 5.413 an Krebs.

Im Ergebnis nahm die Sterblichkeit um durchschnittlich 11 % bei jenen untersuchten Frauen zu, die mindestens 5 oder mehr Jahre regelmäßig in Nachtschichten gearbeitet hatten. Die Gefahr für Lungenkrebs war unter den Nachtschichtlerinnen sogar um 25 % höher als bei jenen, die keine Nachtdienste schoben. Die Ergebnisse der Studie lieferten weitere Belege dafür, dass Nachtschichtarbeit einen erheblichen Einfluss auch die Gesundheit und auf die Lebensdauer haben kann. Allerdings gäbe es noch keine Erkenntnisse darüber, ob und wie man Nachtarbeit für die Betroffenen besser organisieren kann, damit die möglichen negativen Begleiterscheinungen für die Gesundheit minimiert werden können.

 

Lasst uns froh und grüner sein

Ja, mittlerweile weihnachtet es schon sehr, nicht wahr? Das Jahr 2014 neigt sich dem Ende zu, die besinnlichen Tage beginnen, man blickt zurück und fragt sich, was das Jahr gebracht hat. Nur was? Abseits der großen Themen der Welt, die sich in diesem Jahr vor allem um Krieg, Katastrophen und Krisen gedreht haben, kann jeder von uns sein ganz persönliches Resumee ziehen und sich fragen: Was hat’s gebracht? Darüber kann und will ich mir an dieser Stelle natürlich keine Meinung bilden. Aber wie wär’s, wenn wir angesichts der tatsächlichen oder vermeintlichen Untergangsstimmung da anfangen, wo es uns am ehesten gelingen kann, die Welt doch wenigstens ein bisschen zu einem besseren Ort zu machen: Bei uns selbst. Zumindest dazu sollte uns Weihnachten doch die Gelegenheit geben können – ob wir nun gläubige Christen sind oder nicht, ob Atheisten oder sonst etwas.

Zu Recht ist das Weihnachtsfest als perverse Konsumsause verschrien, weshalb es an der Zeit ist, zu zeigen, dass wir aus den täglichen Hiobsbotschaften von der Zerstörung unseres Planeten, an der wir alle fleißig arbeiten, tatsächlich etwas gelernt haben. Wir können das Weihnachtsfest tatsächlich etwas „grüner“ gestalten – aber wie? Hier die besten Tipps:

Sinnvoll und Sinnvolles schenken

Weihnachten – absurderweise der universale Trigger, der umgehend allerlei Assoziationen vom Schenken, beschenkt werden und von roten Zipfelmützen mit weißen Bommeln weckt. Selbstredend, dass all dies samt der unsäglichen Marketingerfindung des Weihnachtsmanns mit dem eigentlichen Thema dieses Festes rein gar nichts zu tun hat. Und doch ist jedes Weihnachtsfest im Grunde nichts anderes als ein entrücktes Konsumfest – sozusagen als Abschlussfeier zum ganzjährigen Wahnsinn, den wir in unseren Hamsterrädern veranstalten. Wem kommt der Besuch der Weihnachtsmesse da mitunter nicht als Beruhigung des Gewissens vor, als Absolution für den Exzess?

Allesamt gute Gründe, um endlich einmal Sinnvolles zu schenken: Bloß nicht noch mehr Zeug, vor allem nicht aus Plastik! Stattdessen etwas Sinnvolles aus dem Weltladen und sowieso aus Läden vor Ort, in jedem Fall aus dem fairen Handel und bloß nicht online. Nicht die Konzerne brauchen noch mehr Umsatz, sondern echte Produzenten einen gerechten Lohn für ihre sinnvollen Produkte. Schenken Sie Momente, Erlebnisse, Erfahrungen. Einen lang aufgeschobenen Besuch, ein Konzertticket, eine Reise. Soll es Unterhaltungselektronik sein, dann wählen Sie energiesparende Lösungen, idealerweise mit Akkus statt Batterien. Gute Geschenke für Kinder vereinen Spiel, Spaß und Möglichkeiten, Neues zu erfahren und neue, nützliche Fähigkeiten zu erlernen. Und verschenken Sie keine Tiere: Tiere sind keine Geschenke, die man bei Nichtgefallen wieder umtauschen sollte, sondern Lebewesen, deren Haltung eine gehörige Portion Verantwortungsbewusstsein und sowieso Reife voraussetzt.

Geschenke sinnvoll verpacken oder gar nicht

Weihnachten ist auch das Fest der Müllberge. Lassen Sie beim Geschenke verpacken einfach die Klebebänder weg. Benutzen Sie stattdessen bio-abbaubare Packschnüre und erst recht Geschenkpapier auf Recyclingbasis, das Sie bei sachtem Auspacken sogar im nächsten Jahr wiederverwenden können. Und wenn das Recyclingpapier nicht so weihnachtlich hübsch daher kommt, wie Sie sich das erhofft haben, dann werden Sie einfach selbst kreativ und bemalen es mit weihnachtlichen Motiven. Solchen Geschenken sieht man dann sowieso an, dass sie von Herzen kommen. Noch besser: Sie lassen das Geschenkpapier ganz weg und verstecken die Geschenke einfach im Haus, im Garten und sonstwo. Die Geschenkesuche an Heiligabend wird vor allem Kinder riesigen Spaß machen, garantiert!

Dekorieren für Fortgeschrittene

Früher, ja früher war alles besser – oder schrecklicher. Ich erinnere mich zum Beispiel dunkel an karge Weihnachtsbäumchen, die unter Massen von Christbaumkugeln, elektrischen Kerzen, Glöckchen, Engeln und zahlreichen Schichten von zusammengefusseltem Lametta gar nicht mehr erkennbar waren. Alles Geschmackssache, klar, aber heute gibt es im Vergleich zu damals so ziemlich höhere Stromrechnungen, zum Glück aber Gimmicks wie LED-Leuchtmittel. LED-Weihnachtsschmuck gehört somit dank seines vergleichbar sehr geringeren Stromverbrauchs zur Dekoausstattung der Stunde, genauso wie der Trend zum Weniger-Ist-Mehr. Weniger Deko kommt demnach besser zur Geltung. Ach, und entgegen landläufiger Meinungen: Künstliche Weihnachtsbäume sind ein absolutes No-Go, wenn Sie ein umwelt- und konsumbewusstes Weihnachtsfest feiern wollen. Künstliche Weihnachtsbäume schaden aufgrund der eingesetzten Energie und (ziemlich problematischen) Rohstoffe der Umwelt weitaus mehr als die Produktion und der Konsum echter Weihnachtsbäume.

Das große Fressen?

Weihnachten ist immer auch das Fest der großen Gelage. Wenn man allerdings weiß, dass ohnehin das ganze Jahr hindurch eine sehr große Menge an Lebensmitteln nicht gegessen, sondern weggeschmissen wird, dann kann man sich vorstellen, welche Exzesse diese Wegwerfkultur in der von noch mehr Überfluss geprägten Weihnachtszeit annehmen kann. Planen Sie lieber realistische Portionen. Verwenden Sie insbesondere saisonale Lebensmittel, am besten aus lokaler und bio-zertifizierter Herkunft. Wenigstens zu den Festtagen sollten Sie nur das Beste auftischen. Und wenn Ihnen das Fest der Liebe und der Nächstenliebe wirklich nahe geht, kommen sie vielleicht auch in die Gelegenheit, darüber nachzudenken, ob dieses Jahr vielleicht statt der Weihnachtsgans ein neues und leckeres vegetarisches Festtagsmenü auf die Tisch kommen könnte. Schmecken wird auch diese nachhaltigere, tierfreundlichere und zeitgemäße Alternative, und kann so zu den Highlights der festlichen Zusammenkunft der Familie gehören – und das besinnliche Miteinander ist ja schließlich das Schönste am Weihnachtsfest, nicht wahr?

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