Teufelskreis: Schlafstörungen bei Diabetes

Ein guter Schlaf ist für jeden Menschen wichtig.

Bei Menschen mit Diabetes senkt der Schlaf den Insulinbedarf und wirkt sich positiv auf den Langzeitwert aus. Ein ruhiger Schlaf ist jedoch nur möglich, wenn der Blutzuckerspiegel im Normbereich liegt. Ein Teufelskreis.

Die Folgen schlechten Schlafs können bei Diabetikern Übergewicht und Apnoe hervorrufen, ebenso auch Angstzustände und Depressionen. Dem Blutzuckerspiegel kommt im Schlaf deshalb eine so große Bedeutung zu, da das Gehirn die Glukose benötigt. Ist diese nicht ausreichend vorhanden, schüttet der Körper Stresshormone aus und versucht mit einer Hormonausschüttung gegenzusteuern. Die Folge: Der Puls wird schneller, man schwitzt. Nicht immer werden Diabetiker von dieser Reaktion wach. Doch am nächsten Morgen empfinden sie die vergangene Nacht als nicht erholsam. Ist der Blutzuckerspiegel in der Nacht zu hoch, werden Betroffene nachts von Durst geweckt und müssen viel trinken.

Schlaf ist wichtig für Menschen mit Multipler Sklerose

Genügend Schlaf ist für Menschen mit Multipler Sklerose von großer Bedeutung.

Forscher der Univerity of Wisconsin fanden heraus, dass im Schlaf eine Zellart, die Myelin fördert, verstärkt produziert wird.

Bei den Zellen handelt es sich um Oligodendrozyten. Diese Zellen sind für Patienten mit Multipler Sklerose besonders wichtig, da die Erkrankung mit einem Verlust von Myelin verbunden ist. Durch diesen Verlust werden die Nerven nicht mehr genügend geschützt sind. Infolge dessen können Symptome wie Fatigue oder Lähmungen auftreten.

Viel zu schlafen ist also für Patienten mit Multipler Sklerose besonders wichtig. Schlafmangel verstärke sogar noch die Symptome der Krankheit. Die Myelinproduktion während des Schlafs ist, so das Forscherteam aus Wisconsin, in den REM-Phasen am größten, also in den Phasen, in der wir auch träumen.

 

PAN veröffentlicht Broschüre über biozidhaltige Alltagsgegenstände

In Deutschland sind rund 18.000 biozidhaltige Produkte auf dem Markt.

Biozide werden vom Gesetzgeber als Gifte eingestuft, da sie für Mensch und Umwelt gefährlich sind. Bei ihrer Anwendung können die Giftstoffe die Außen- oder Raumluft verschmutzen oder das Grundwasser verunreinigen.

Das Aktionsnetzwerk PAN Germany gibt in der kostenlosen Broschüre „Biozidbehandelte Gebrauchsgegenstände im Alltag“ einen Überblick über Alltagsgegenstände, die mit Bioziden belastet sind.

Biozide schädigen oder töten gezielt bestimmte Organismen, beispielsweise Bakterien und Pilze sowie Tiere wie Ratten oder Insekten. Die Bandbreite der biozidhaltigen Produkte reicht vom Putzmittel über das Insektenspray bis hin zum Holzschutzmittel. Doch auch andere Alltagsgegenstände enthalten Biozide. Biozide sind zum Beispiel Silber-Ionen, die antibakteriell wirken sollen, sowie Triclosan.

Im Küchenbereich sind Frischhaltedosen, Messer und Schneidebretter, Kochtöpfe, Spülen und Spülmaschinen sowie Schwämme teilweise mit Bioziden behandelt, um Bakterien zu hemmen. Im Badezimmer reicht die Bandbreite vom Duschvorhang bis zum Bademantel. Auch Teppiche, Laminatböden und Farben, Kopfkissen sowie Babyartikel wie Schlafsäcke und Kinderwägen, Sportbekleidung, Socken und Unterwäsche sind häufig mit Bioziden belastet.

Matratze für 60 Euro getestet

Anfang August hat Penny für 60 Euro eine „7-Zonen-Komfortschaum-Matratze“ angeboten. Stiftung Warentest hat das Produkt unter die Lupe genommen.

Die Matratze ist mit 14 Zentimetern vergleichsweise dünn. Die Tester bemängelten in der Seitenlage Schmerzen im Schulter- sowie Hüftbereich.

Die Matratze ist zudem schlecht verarbeitet, Nähte können sich leicht lösen. Beim simulierten Dauertest nimmt die stützende Eigenschaft der Matratze mit der Zeit ab. Höhere Temperaturen und Feuchtigkeit tragen ebenfalls dazu bei, dass die Liegequalität gemindert wird.

Wer nachts viel schwitzt, ist daher mit der Matratze nicht gut bedient. Auch schwere Menschen sollten nicht zu diesem Modell greifen, da sie schlechter von der Matratze gestützt werden. Dies ist auf die geringe Schaumqualität von 29 Kilogramm pro Kubikmeter zurückzuführen.

Zudem wirbt die Matratze damit, dass sie für Allergiker geeignet sei. Doch der Bezug der Matratze ist nicht milbendicht. Für Hausstauballergiker ist sie daher nicht zu empfehlen.

Schadstoffe wurden von Stiftung Warentest nicht gefunden, die Matratze ist also gesundheitlich unbedenklich. Dennoch gibt die Matratze anfangs einen unangenehmen Geruch ab.

 

Deutsche kaufen mehr Fairtrade-Produkte

Fairtrade-Produkte wie Kaffee, Schokolade Obst und Blumen sind in immer mehr Supermärkten zu finden.

Grund dafür ist die gestiegene Nachfrage nach diesen Produkten. Im vergangenen Jahr ist die Nachfrage von fair gehandelten Lebensmitteln um 36 Prozent gestiegen. 2012 wurden demnach Fairtrade-Produkte im Wert von 650 Millionen Euro in Deutschland verkauft – mehr als sechs Mal so viel wie noch im Jahr 2004. 51 Unternehmen stiegen zudem 2012 in den Handel mit fairen Produkten ein.

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