Schadstoffe in Latexmatratzen

Latexmatratzen sind immer mehr gefragt. Nicht zuletzt, weil ihnen ein guter Ruf vorauseilt. Denn besonders gute Liegeeigenschaften und ein natürliches, gesundes Schlafen werden ihnen nachgesagt. Zu Recht? Ökotest hat sich neun Modelle näher angesehen.

Insgesamt fand Ökotest mehrere Problemstoffe in den untersuchten Latexmatratzen, so zum Beispiel krebserregende Nitrosamine in der Matratze „Juwel H2“ von Malie. Nitrosamine entstehen bei dem Prozess, bei dem Kautschuk in Latexschaum umgewandelt wird. Außerdem löste sich aus dem Bezug der Matratze das giftige Halbmetall Antimon, ebenso aus dem Bezug der Matratze „Latex Natura 1800“ von Dunlopillo. In dieser wurden außerdem halogenorganische Verbindungen nachgewiesen, die in ihrer Wirkung umstritten sind.

Eine gewisse, aber keineswegs absolute Sicherheit beim Kauf einer Matratze bietet das QUL-Zertifikat. Es zeigt an, dass eine Matratze zu mindestens 95 Prozent aus reinem Naturkautschuk besteht. Das Problem: Die übrigen fünf Prozent können Hilfsstoffe und Füllmittel und gesundheitsschädliche Stoffe – enthalten. Grenzwerte für Problemstoffe und Pestizide sind beim QUL-Zertifikat ebenfalls gesetzt. Doch eine absolut schadstofffreie, zu 100 Prozent aus reinem Naturkautschuk bestehende Matratze, ist mit dem Zertifikat nicht garantiert.

 

Abnehmen im Schlaf?

Die kanadischen Wissenschaftler Jean-Philippe Chaput und Angelo Tremblay gehen der Rolle des Schlafs beim Abnehmen auf den Grund. Wie sie im „Canadian Medical Association Journal“ erklären, kann sich eine hohe Schlafdauer positiv auf eine Diät auswirken.

In einer sechsmonatigen Studie mit 245 Frauen fanden sie heraus, dass die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Gewichtsreduktion um 33 Prozent höher ist, wenn der Schlaf als angenehm empfunden wird. Dasselbe gilt für einen Schlaf von täglich mehr als sieben Stunden.

Schlafmangel dagegen wirkt sich auf bestimmte Hormone aus, die das Hunger- und Sättigungsgefühl regulieren. Wer wenig Schlaf bekommt, hat einen erhöhten Appetit und nimmt letztendlich mehr Nahrung zu sich. Diäten können aus diesem Grund häufig nicht eingehalten werden.

C&A will ab 2020 vollständig auf Bio-Baumwolle umsteigen

Nachdem der Bekleidungshersteller C&A im März 2012 angekündigt hatte, bis zum Jahr 2020 auf nachhaltig angebaute Baumwolle umzustellen, plant das Unternehmen nun die vollständige Umstellung auf Bio-Baumwolle.

Mit diesem weiteren Schritt unterstützt das Unternehmen den Anbau gentechnikfreien Saatguts. Zudem wird beim biologischen Anbau auf eine chemische Behandlung der Pflanzen verzichtet. Die Baumwolle ist mit dem Ökostandard OE-100 zertifiziert, der international anerkannt ist. Nachhaltig produzierte Baumwolle dagegen ist mit dem konventionellen Baumwollanbau vergleichbar, denn auch bei diesem kommen chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel zum Einsatz – wenn auch in geringeren Mengen.

 

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