Schlechter Schlaf durch Alkohol

Viele Menschen nutzen Alkohol als Einschlafhilfe.

Das scheint zwar zunächst zu funktionieren, doch in der zweiten Hälfte der Nacht wird der Schlaf meist sehr unruhig.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Nach einer gewissen Zeit ist der Alkohol im Körper so weit abgebaut, dass er anregend wirkt. Außerdem entzieht Alkohol dem Körper Wasser, Durst und Harndrang sind die Folge. Erhöhter Alkoholkonsum kann zudem das Schlafwandeln begünstigen und die Traumphasen des Schlafs, die so genannten REM-Phasen, reduzieren. Treten in einer Nacht zu selten die REM-Schlafphasen auf, kann am Folgetag die Konzentrationsfähigkeit reduziert sein, ebenso kann es zu einer Einschränkung der motorischen Fähigkeiten kommen.

Neben den genannten Folgen kann Alkoholkonsum auch die nächtliche Atmung beeinflussen. So kann es sein, dass Nicht-Schnarcher plötzlich schnarchen. Bei Schnarchern ist das Risiko für eine Schlafapnoe (Atemaussetzer) erhöht.

Gefährliche Giftstoffe in Wickelauflagen

Blei und Phthalate sind nur einige der Stoffe, die in aktuellen Wickelauflagen entdeckt wurden.

Beim neuen Öko-Test von fünfzehn Wickelauflagen haben aus diesem Grund elf Modelle mit „ungenügend“ abgeschnitten.

Als besonders gesundheitsgefährdend hat sich eine Wickelauflage der Firma Christiane Wegner herausgestellt. Das weiche, abwischbare Obermaterial enthält neben Cadmium und Blei auch Arsen. Nieren- und Nervenschäden sowie ein erhöhtes Krebsrisiko können die Folgen dieser Schadstoffe sein. Der Anteil des löslichen Arsens ist in der betroffenen Wickelauflage 6000 mal höher, als der Öko-Tex Standard 100 zulässt.

In einer Wickelauflage der Marke Zöllner hat Öko Test Dipropyleptylphthalat (DPHP) entdeckt. Dieser Stoff kann zu Schäden an der Hirnanhangdrüse und an der Schilddrüse führen. Zwei weitere untersuchte Produkte wiesen Diisononylphthalate (DINP) auf, ebenfalls in höheren Anteilen als für Kinderprodukte zulässig. Phthalate können die Leber, die Nieren und die Fortpflanzungsorgane schädigen.

Schlafmangel erhöht Diabetes-Risiko

Nachtarbeit, Zeitumstellung und das Reisen in andere Zeitzonen bringen die innere Uhr des Körpers aus dem Gleichgewicht.

Eine Folge kann ein erhöhter Blutzuckerspiegel sein. Für Menschen, die unter Diabetes leiden, stellen derartige Umstellungen ein besonderes Risiko dar.

Forscher in den USA kamen zu diesem Schluss, nachdem sie in einer Studie   den Tag-/Nachtrhythmus der Teilnehmer gezielt störten und die Bedingungen von Nachtarbeit simulierten. Nach nur drei Wochen wiesen die  Studienteilnehmer eine frühe Form von Diabetes auf. Nach nur wenigen Nächten mit genügend Schlaf hatte sich der Körper jedoch wieder normalisiert.

In Hinblick auf die Zeitumstellung im Rahmen der Sommer- und Winterzeit sollten Menschen mit Diabetes die Einnahme von Medikamenten und die Messungen des Blutzuckers anpassen. Ein Schlaf von mindestens sechs Stunden pro Tag sollte ebenfalls gegeben sein.

Besserer Schlaf durch abwechslungsreiche Ernährung?

Schläft der Mensch besser, wenn er sich ausgewogen ernährt?

An der University of Pennsylvania in Philadelphia laufen Studien, die dieser Frage auf den Grund gehen.

Festgestellt wurde bisher in einer Studie mit 5.600 Erwachsenen: Menschen, die rund sieben bis acht Stunden schlafen, essen abwechslungsreicher als Menschen, die extrem lang oder sehr kurz schlafen. Kurz- und Langschläfer ernährten sich im Durchschnitt einseitiger und nahmen mehr Kohlenhydrate zu sich als Menschen mit einer Schlafdauer von sieben bis acht Stunden.

Darüber, ob es auch Unterschiede in der Kalorienaufnahme gibt, können aktuell noch keine Aussagen getroffen werden. Unklar ist auch, ob sich die Essgewohnheiten tatsächlich auf den Schlaf auswirken. Erforscht werden soll daher zukünftig, ob sich die Dauer des Schlafs verändert, wenn die Ernährung umgestellt wird.

Kehren Bio-Bauern zurück zum konventionellen Anbau?

Öko-Bauern können mit ihren Erzeugnissen nur noch schwer ihre Existenz sichern.

Grund dafür sind die stetig sinkenden Preise für Bio-Lebensmittel. Hatten zuvor noch viele konventionelle Landwirte erwogen, auf ökologische Landwirtschaft umzustellen, sind diese Pläne nun fürs Erste verworfen. Stattdessen ziehen Bio-Bauern ernsthaft in Erwägung, wieder auf konventionellen Anbau umzusteigen.

Waren Bio-Lebensmittel in den vergangenen Jahren in der Regel rund 30 Prozent teurer als konventionell angebaute Erzeugnisse, kosten sie aktuell teilweise nur geringfügig mehr. Zurückzuführen ist dies auf Importe, die günstiger sind als deutsche Bio-Produkte.

 

1 6 7 8 9 10