Schlaf befreit Gehirn von Schadstoffen

Jeder Mensch braucht Schlaf, Schlafentzug kann sogar tödlich enden.

Warum das so ist, ist bisher noch nicht endgültig geklärt. Eine wichtige Funktion ist jedoch das „Aufräumen“ des Gehirns, das vor allem nachts erfolgt.

Dies fanden Forscher des University of Rochester Medical Center (URMC) in den USA in Untersuchungen mit Mäusen heraus. Das Ergebnis: Im Schlaf verkleinern sich die Nervenzellen um rund 60 Prozent. Dadurch ist der Raum zwischen den Nervenzellen vergrößert, die Gehirnflüssigkeit fließt schneller und kann dadurch mehr Schadstoffe entsorgen. Unter anderem auch ein Protein namens beta-Amyloid. Dies ist unter anderem im Spiel, wenn Alzheimer entsteht. Schläft der Mensch nicht genug, werden derartige Schadstoffe nicht „entsorgt“. Auf lange Sicht kann dies zu Schädigungen des Gehirns führen.

 

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